Gänsehaut auf der Dachkante | Stefan Bern

Shownotes

In dieser Folge „Pudding in Actiontown“ ist Stefan Bern zu Gast – Dachdeckermeister, Unternehmer und echter Gladbacher Jung. Er erzählt von seinem Weg vom fünfzehnjährigen Auszubildenden zum Chef eines 52-köpfigen Betriebs. Wie aus einer Garage ein erfolgreiches Unternehmen wurde, warum neben Fleiß und Ehrgeiz auch ein bisschen Glück dazugehört und was ihn bis heute am Dachdeckerhandwerk begeistert, erfahrt ihr in dieser Folge. Außerdem spricht Stefan über gefährliche Momente auf dem Dach, die Bedeutung von Arbeitssicherheit und die hohen Ansprüche, die er an sich selbst und andere stellt. Emotional wird es beim 25-jährigen Betriebsjubiläum: Sein Sohn Fabio hält eine überraschende Rede und 25 Mönchengladbacher Vereine werden mit jeweils 1.000 Euro unterstützt.

Mehr Infos zu Stefan gibt's hier: https://stefanbern.de/

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00:00:00: Pudding in Action Town.

00:00:07: Also ich glaube auch so langsam, dass Dr.

00:00:10: Edgar uns als Sponsor-Rulf mal wahrnehmen sollte.

00:00:15: Hör mal!

00:00:16: So guck mal was ich für dich gemacht habe.

00:00:18: Herzliche Gommen Stefan und unserer... Büroküche.

00:00:22: Guck mal, bist du ein Süßer?

00:00:24: Ist so gerne wie ich.

00:00:25: Ja also gerade so Pulling das... Ich bin jetzt nicht so der Eis oder Kuchen-Fan aber so Pullink da bin ich von begeistert.

00:00:32: Herzlich

00:00:32: willkommen!

00:00:32: Willst Du mal probieren?

00:00:34: Was glaubst Du?

00:00:34: was ist das für eine Geschmackzüchter?

00:00:36: Also es sieht auf jeden Fall so vanillemäßig aus.

00:00:39: Nicht?

00:00:40: Okay.

00:00:41: Das wird besser.

00:00:42: Wird besser?

00:00:42: Ja sagt immer.

00:00:44: Dann machen wir mal... Schmeckst

00:00:45: du's, ha?

00:00:45: Es

00:00:46: schmeckt einfach so ein bisschen.

00:00:49: Schmecksnicht ganz raus.

00:00:50: Also

00:00:51: weißt du Schokolade

00:00:53: Ja, das ist es.

00:00:54: Bist du gut?

00:00:55: Ja super!

00:00:57: Sehr lecker, die ist aber wirklich

00:00:59: lecker.

00:00:59: Was

00:00:59: was Feines gemacht.

00:01:00: Hab

00:01:01: ich mitgebracht aus meiner Heimat.

00:01:03: Wir haben ja Ötka-Hambar... Ich könnte eigentlich auch mal ein bisschen Pizza und sowas könnte ich auch mal machen.

00:01:08: Aber heute habe ich etwas Süßes mitgebratht.

00:01:10: Und Du hast mir auch was Schönes mitgemacht, hab' ich gerade schon gesehen.

00:01:16: Hier von unserer tollen hensen brauereiche aus menschengladbach die ist schon irgendwie glaube ich seit siebzehnt neunzeig gibt Eine ganz neue kreation von denen die machen so ganz moderne biere pils und alt irgendwie gemischt Und so ganz neue Kreationen machen die davon?

00:01:30: oder gibt es jetzt hier so zwei vier sechs stück?

00:01:32: sind sie in so einem set?

00:01:34: Ja, ich fand das ganze Das sieht toll aus.

00:01:36: Die geht wirklich schon sehr, sehr alt.

00:01:38: Ja und die Hänsembräuerei kenn ich auch.

00:01:42: Da haben wir schon lecker gegessen!

00:01:43: Wir hatten so tolle Rüppchen, haben wir gegessen.

00:01:47: Toll, herzlichen Dank.

00:01:48: Freue ich mich sehr drüber.

00:01:49: Bitte

00:01:49: gerne.

00:01:51: Du, ich würde sagen, ja ist ruhig, ist ruhiger dafür bist du immer.

00:01:55: Ist echt lecker.

00:01:56: Super.

00:01:57: Der Mietchen aus der Ostwestfalen.

00:02:01: Du bist ein glattbacher Jungen, ne?

00:02:03: Durch und durch kann man das sagen.

00:02:04: Ja,

00:02:05: das kann man sagen!

00:02:06: Ich bin mein ganzes Leben lang, zwei in fünf Jahre glattbarer Jungen.

00:02:10: Das ist schon irre, also was wir zusammen...das ist die Stadt für

00:02:16: dich.

00:02:17: Ich kann mir ja viele sagen, Menschenglabbach ist ein Vorstadt von Düsseldorf.

00:02:22: Aber ich möchte aus Münchenglabach nicht weg.

00:02:25: Der Stadtbezirk Giesenkürschen ist meine Heimat und da fühle ich mich absolut wohl.

00:02:30: Also ich marschiere nicht doch zur Stadt weg!

00:02:32: Ja...ich weiß noch als ich hier angekommen bin, als Ausfassfehlen natürlich nimmste den Borussia-Park wahr Und dann habe ich mich irgendwann gefragt, ja noch eins.

00:02:42: Wer ist denn dieser Stefan Bern überall in der Stadt?

00:02:45: Ist dein Name!

00:02:48: Du bist schon mittlerweile auch eine recht große Nummer das kann man glaube ich so sagen ne alles angefangen hat.

00:02:54: Ja,

00:02:57: genau.

00:02:58: Da hast du das erste Mal auf dem Dach gestanden.

00:03:01: Genau, da habe ich meine Lehre begonnen in einem mittelständigen Unternehmen bei der Firma Wingerrad, auch in Giesenkirchen tatsächlich.

00:03:12: Ja und da habe ich so ein paar Jahre gearbeitet, hab meine Lehre gemacht gehabt, war ein bisschen danach Vorarbeiter... Und dann habe ich irgendwann im Jahr deiner Zeit in den Meister beschlossen zu machen.

00:03:26: Den habe ich schon auf Abendschule gemacht.

00:03:28: Ich habe da fleißig gelehrt über Tag arbeiten gegangen, abends Schule gemacht.

00:03:32: das ganze ging drei Jahre Ja, und dann habe ich mich einmal selbstständig gemacht.

00:03:37: Ganz alleine aus der Garage!

00:03:39: Aus der Garage, das klingt so habe ich es nämlich auch gelesen in meiner Recherche.

00:03:42: In meiner Vorbereitung auf dich.

00:03:44: Das klingt ja ein bisschen wie eine Apple und Steve Jobs.

00:03:49: So kam ich mir auch wirklich vor.

00:03:50: Ja

00:03:50: ehrlich?

00:03:51: Also war's wirklich so... Es

00:03:52: war wirklich ne Garage!

00:03:53: Es war echt eine Garage.

00:03:54: die Garage.

00:03:55: Du machst das Garagentor auf und hattest da zwei Regale drunter, hat ein paar Schrauben, ein bisschen Werkzeug drin und dann hast du sich angefangen.

00:04:02: Das war mein Werdegang.

00:04:06: Also die ersten drei Monate waren echt schwierig in der Selbstständigkeit und dann hat sich aber wirklich alles super positiv entwickelt.

00:04:14: Wir konnten den ersten Mitarbeiter einstellen, den zweiten, den dritten, den vierten und so sind wir dann schön groß geworden hier.

00:04:22: Und mittlerweile

00:04:22: hast du über fünfzig Leute?

00:04:24: Genau!

00:04:24: Wir haben jetzt zweiinfünfzig Mitarbeiter, sind eines der größten Unternehmen am linken Niederrhein und machen alles was Mittagwand und Abdichtung zu tun hat.

00:04:32: Das

00:04:32: ist halt steil.

00:04:34: Ja, da bin ich sehr, sehr stolz drauf.

00:04:36: Das ist schon toll!

00:04:37: Ich liebe meinen Beruf, ich brenne dafür, dass du alles dafür.

00:04:42: Steh morgen so um fünf Uhr im Betrieb und geh abends um ein, zwanzig Uhr raus wenn ich nicht gerade zu dir komme hier.

00:04:49: Und Pudding ist?

00:04:51: Ja, das ist meine Erfüllung doch.

00:04:55: In deinem WhatsApp steht unter deiner Nummer mit Erfolg und fleißt zum Erfolg.

00:05:03: Genau, mit Fleiß-Ehrgeiz zum Erfolg.

00:05:05: Mit

00:05:05: Fleiß und

00:05:06: Ehrgeizen?

00:05:07: Ja genau!

00:05:09: Also es gehört Fleisch und Ehergeiz echt dazu diesen Job auszuüben.

00:05:14: Es gehört aber auch Glück dazu also an der richtigen Stelle die richtigen Leute kennenzulernen dass sich Türen zum richtigen Moment mal öffnen und du dementsprechend dann auch deine Arbeiten ausführen kannst.

00:05:26: Das gehört auch immer Glück dazu.

00:05:28: Es ist nicht alles nur mit Fleiß und Ehrgeiz, das ist ein großer Teil von Fleisch und Ehergeiz aber auch ein bisschen Glück hat mir dabei.

00:05:34: Na ja, aber so wie du es beschreibst, also du warst, du war hast du... ...Fünftel?

00:05:40: Ja!

00:05:42: Das ist ja so'n Alter.

00:05:43: wenn ich mich jetzt mal zurück erinnere Ich war mit Fünfzehn glaube ich ziemlich unerträglich mitten in der Pubertät.

00:05:48: nichts als Jungs im Kopf.

00:05:50: Schule war mir sehr So ungefähr Aber du hast ja schon angefangen und hast dich komplett fokussiert.

00:05:58: Wie bist Du denn aufgewachsen?

00:05:59: Haben Dich die Eltern getrieben?

00:06:01: Ist das was, was Du mitbekommen hast?

00:06:05: Gab es nur Klickmoment wo Du gesagt hast ne Leute also ich werde mal Stephan Bern.

00:06:10: Ja ja Also Ich komme aus einer großen Familie.

00:06:14: ich habe noch sechs Geschwister.

00:06:16: Wir sind eine ziemlich Ärmliche Familie gewesen, wirklich normaler ärmlicher Standard kann man so sagen.

00:06:26: Jeder von uns wollte natürlich was erreichen.

00:06:28: Mein Vater war ganz normaler Garten- und Landschaftsbauer und dann sieben Kinder zu ernähren ist auch eine Hausnummer in der damaligen Zeit.

00:06:37: Damals ging es ja noch das einer schaffte die Familie zur Ernährung.

00:06:40: heute müssen zwei Mann schon dafür arbeiten um dieselbe Familie zu ernähren.

00:06:45: Ja und da war eigentlich für mich ganz früh immer, dass ich wirklich nach vorne möchte.

00:06:50: Ich möchte was erreichen, ich möchte etwas schaffen und da waren ganz früh für mich schon der Beruf des Dachdeckers maßgeblich.

00:06:59: Was denn so das dein Vater gesagt hat Junge?

00:07:01: Guckst ihr an!

00:07:03: Ich gebe hier wirklich meinem Bestes dich und deine sechs Geschwister durchzukriegen.

00:07:07: Mach mal, gebt mal Gas oder hast du dir das abgeguckt?

00:07:13: wie war das?

00:07:14: Ich habe da eigentlich den Antrieb selber schon immer gehabt.

00:07:18: Das muss ich noch sagen, ich bin auch schon mit zehn und elf Jahren aufs Feld arbeiten gegangen und hab da Kartoffel geflückt oder wir haben Strohballen gepresst und dann habe ich meine ganze Zeit lang schon mit dreizehn bei Schaustellern auf der Kirmes gearbeitet und da ausgeholfen in der Pfeilwerfbude, in der Schießbude... Und dann kam der Job eben des Dachdeckers.

00:07:39: Da habe ich erst mal meinen Mein Praktikum gemacht und da ist die Flamme entfacht.

00:07:47: Und da wollten wir dann unbedingt oder wollte ich unbedingt Dachdecker werden?

00:07:50: Bevor wir überhaupt noch mal zu deinem Handwerk kommen... Wie war's bei deinen Geschwistern?

00:07:56: Waren die auch so ehrgeizig oder ...

00:07:59: Ja, es sind einige meiner Geschwisters auch ehrgerizig.

00:08:02: Fünf sind gut erfolgreich unterwegs und machen ihren Weg und ihren Job.

00:08:10: Wir sind alle getrieben vom Ehrgeitz dort, das muss man schon sagen.

00:08:14: Getrieben vom Ergäts ist eine harte Aussage.

00:08:19: Wusst habt, okay wir sind jetzt in ärmlichen Verhältnissen wie du es sagst aufgewachsen.

00:08:24: Das wollen wir so nicht!

00:08:25: Wir wollen hier raus, wir wollen was anderes haben ne?

00:08:27: Ja das ist der Plan gewesen und er ist Gott sei Dank aufgegangen ja.

00:08:32: Das heißt nicht dass wir schlecht gelebt haben, dass wir eine schlechte Kindheit haben oder irgendetwas, das war alles super.

00:08:37: Wir sind toll aufgewachsen im Viertel mit einem großen Wald direkt nebenan.

00:08:41: Das war ein toller Jugend- und die Kindheit.

00:08:43: die möchte ich auch nicht missen.

00:08:45: aber ein bisschen mehr... Wohlstand war denn dann schon schön.

00:08:50: Was haben eure Eltern euch mitgegeben?

00:08:52: Also unsere Eltern haben uns auf jeden Fall, ich sag mal Ehrlichkeit Wir sind gut erzogen worden.

00:08:59: alle wir müssen alles zu schätzen sind bodenständig.

00:09:03: Das haben unsere Eltern uns schon schon mit gegeben.

00:09:07: Haben eure Eltern oder deine Eltern haben die das noch miterlebt?

00:09:10: wie erfolgreiche

00:09:12: Meine?

00:09:12: meine Eltern leben noch weil sie noch das Gut Und doch, die kriegen's mit.

00:09:19: Wie gucken sie auf euch drauf?

00:09:21: Ich glaub schon, dass die schon stolz sind auf ihre Kinder.

00:09:24: Das können wir schon vorstellen.

00:09:26: Können dir das sagen?

00:09:28: Nee eigentlich nicht so.

00:09:30: Klassische

00:09:32: Generation hält sich zurück und lässt die Kinder machen und beobachtet aus der Ferne.

00:09:36: Nicht

00:09:36: geschimpft ist gut gelobt.

00:09:39: Das ist so klassischer Altersstandard.

00:09:42: Kannst du loben?

00:09:43: Ja, auf jeden Fall.

00:09:44: Mein Sohn lobe ich.

00:09:46: Ich bin total stolz drauf und auch meine Mitarbeiter.

00:09:50: Also ich sage immer Zuckerbrot und Peitsche aber wenn die was Tolles gemacht haben dann wird auch gelobt.

00:09:57: Aber du bist ja ein strenger Typ ne?

00:09:59: Ich sag mal ein gerechter Typ und ich möchte einfach nur alles ordentlich.

00:10:05: man nennt mich auch Perfektionist.

00:10:07: also ich versuche alles perfekt zu machen dort.

00:10:09: Aber das finde ich so spannend wenn Menschen sich selbst was er arbeitet haben und so auch so hart mit sich ins Gericht gegangen sind, schon super früh angefangen haben zu arbeiten.

00:10:21: Ich erkenne da mich selbst auch manchmal drin dass ich auch so streng werde mit anderen und die Maßstäbe auch an andere anlege und denke ja hör mal ich habe damals noch Bafu sechs Kilometer durch den Schnee und das haben wir gerne gemacht und so... Das ist hier auch manchmal

00:10:38: Es ist schwierig.

00:10:39: Sehr, sehr schwierig!

00:10:41: Ich habe auch manchmal oft die Messlatte für meinen Sohn ziemlich hoch gesetzt und da Druck aufgebaut, den ich jetzt immer wieder mal rausholen muss... Also es ist schon schwierig.

00:10:52: wenn man selber die Messlatte ganz oben sich gesetzt hat, die dann mit anderen zu messen ist das schwierig.

00:10:59: Und dann nicht ungerecht zu werden oder vielleicht auch ein Arsch zu werden im schlimmsten Fall?

00:11:04: Ja, das kommt auch noch dazu.

00:11:06: Muss man immer aufpassen ne?

00:11:08: Du hast es ja jetzt eben schon ganz viel Leidenschaft gesagt.

00:11:12: Das Dachdecken hat dich sofort irgendwie gepackt.

00:11:15: Kannst du mich erinnern als du erst einmal hochgestiegen bist die Leiter?

00:11:19: Ja kann ich mich tatsächlich dran erinneren.

00:11:20: Das erste Mal war auf der Unterheidner Straße hier in München-Gladbach an einem alten Gebäude und da sind wir morgens hingefahren.

00:11:27: Ich habe mein Praktikum gemacht wie gesagt bei der Firma Johannes Wingerath.

00:11:30: Ich habe meine Breitlegung gemacht und durfte dann das erste Mal die Leiter hochsteigen.

00:11:36: Und das Erste, was der Altgesetze gesagt hat, lauf nicht leiter hoch und pass auf, dass du mir da nicht runterfällst!

00:11:41: Aber ich war... Das lag mir und ich wollte direkt hoch aufs Dach.

00:11:45: Du bist direkt

00:11:45: gekackselt?

00:11:46: Direkt gekackselft.

00:11:47: Du hast gesagt, ich bin als viel friedenfett, ich will da jetzt so.

00:11:50: Ja genau richtig.

00:11:52: Und dann hast du ja gestanden da oben, also wo wirklich nur die wichtigsten Personen irgendwie hinkommen.

00:11:58: So Otto Normalos und so ich kann nicht auf eine Leiter steigen.

00:12:07: Das ist schon ne Aufgabe hochzugehen.

00:12:09: Ja auf jeden Fall!

00:12:10: Du musst sowieso schwindelfrei sein den Mut haben natürlich auch um zu arbeiten immer im Kopf zu haben das hat sich mit Fünfzehn nicht immer im Hundert Prozent aufmerksam sein musste, oben auf dem Dach.

00:12:24: Jeder Fehler könnte wirklich zu etwas Schlimmeren führen.

00:12:27: Das

00:12:27: kann tödlich sein?

00:12:28: Könnte tödlig sein auch, das kommt auch noch dazu und da war mir aber als Fünfzehnjähriger nicht bewusst.

00:12:34: Da darf ich so nicht wahrgenommen... Ich habe jetzt die Höhe wahrgenommen und gesagt ja guck mal hier du stehst hier oben Du kannst hier schön über München-Labbach gucken Und das war einfach toll!

00:12:43: Das war eine Erfüllung und es war schön.

00:12:44: Das war meine erste Erlebnis auf einem Dach.

00:12:48: Und hattest du während der Ausbildung Leute, die dich auch geprägt haben?

00:12:54: Ja

00:12:54: also sehr viele sogar.

00:12:57: Einer oder zwei Mann habe mich sehr sehr gepräght, die auch meine Ausbildung extrem begleitet haben das einmal Josef Rund gewesen und einmal auch Frank Vlieskachten gewesen.

00:13:06: mit denen habe ich sehr viel zusammengearbeitet.

00:13:09: von dem hab ich eigentlich alles gelernt Und alles, was ich heute kann mit dem, was sich noch ein bisschen weiterentwickelt habe, hab' ich von diesen Menschen.

00:13:17: Den bin ich auch heute dankbar dafür, dass ich da so eine schöne Ausbildung genießen durfte.

00:13:22: Gab's so Erlebnisse?

00:13:24: Auch in deiner ganzen Laufbahn, wo du sagst, wär ich niemals vergessen.

00:13:29: Niemals!

00:13:32: Ja es gibt tatsächlich so einen Erlebnis... Da erzählte ich heute noch von.. Da war ich glaube ich im dritten Lehrjahr.

00:13:40: Da haben wir eine Baustelle in Düsseldorf am Arakhaus gehabt.

00:13:43: Hinter dem Arakaus ist ein kleines Häuschen und wir haben oben die Dachsanierung gemacht, jetzt musste man über das Mauerwerk von außen das Loch, was wir eingestämmt haben, wieder verschmieren.

00:13:56: Wir kamen aber nicht dort hin weil kein Gerüst war.

00:13:58: Also hat Frank Fließgarten und auch Josef Rund einen Brett genommen, einen Strick drum gemacht gehabt, mich da drauf gesetzt runtergelassen und ich habe das Loch zugemacht.

00:14:07: Da ging es so ungefähr vierzehn Meter runter oder auch sechszehn Metern runter und die bekamen ich aber nicht mehr hoch.

00:14:14: Also haben sie gesagt gehabt, wir kriegen dich jetzt nicht mal hochgezogen weil die Brüstung so hoch war der war einfach zu schwer war dort in dem Bereich schon um hochzukommen.

00:14:24: da haben die mich runter gelassen.

00:14:25: wievielte Meter runter.

00:14:26: was aber keiner dran gedacht hat.

00:14:28: das Seil war kurz zu kocht und hörte irgendwann sechs Meter vom Boden auf.

00:14:33: Also musste man die letzten sechs Meter sich da runter hängen und die letzten gefühlt.

00:14:38: von den Füßen, unterkant der Füße bis zum Boden waren es noch mal vier Meter zwanzig.

00:14:42: Da musst du sie springen ja?

00:14:43: Und das ist ein Erlebnis, da erzähle ich heute noch einen von... Das war einmalig dieses Erlebnisses!

00:14:48: Also das darfst du gar keinem erzählen was dort passiert ist heute aber das wäre dich niemals vergessen in meinem ganzen Leben.

00:14:54: Was war's für'n Gefühl

00:14:55: also auch da noch ein junger Mensch ne?

00:14:58: Du denkst ja du kannst die Bäume ausreißen dir gehört die Welt.

00:15:01: Wenn ich da heute drüber nachdenke, würde ich sagen, oh, das war nicht so schön.

00:15:05: Das war nicht gut und lass das niemals machen.

00:15:07: Das hat mich ein bisschen geprägt für meine Mitarbeiter oder die heutige Zeit.

00:15:13: Wir sind extrem auf Sicherheit bedacht.

00:15:16: Überall alles wo es nur möglich ist, baue ich Sicherheiten an Gerüsteabfangnetze.

00:15:22: Ich lasse auch keinen irgendwie extrem... in gefährlichen Höhen arbeiten, wenn da nicht vernünftige Abschorzrichtungen sind.

00:15:30: Das hat mich wirklich geprägt sozusagen.

00:15:33: Um Nachgang zumindestens jetzt.

00:15:36: Ja krass und wie du schon sagst ne?

00:15:37: Wenn du ein junger Bängel bist oder ein junges Mädel hast du keine Angst.

00:15:41: also ich hab mir vor ein paar Jahren noch meine Vesper gekauft.

00:15:45: Ich hatte als Teenager immer eine kleine Vesper.

00:15:48: Und ich bin gefahren!

00:15:50: Wie die wilde Wurz bei Glatteis Weißt du, dann ist dir das Mobbett zwischen den Beinen ein bisschen weggeglitten.

00:15:57: Ja Gott steigst du wieder auf!

00:15:59: Und heute wenn ich jetzt Vollgas gebe... ...das Schlotter mir die Knietes merke ich in der Magengruppe.

00:16:04: Hätte ich niemals mit mit siebzehn hätte ich da nie drüber nachgedacht.

00:16:08: Nee umso älter man wird, umso vorsichtiger geht man mit den ganzen Situationen um weil man einfach bedachter ist im allem und erfahrene auch.

00:16:16: Man hat auch schon viel erlebt und tat so alles in jungen Jahren nicht.

00:16:19: Hast Du auch diese Situation auf dem Dach?

00:16:22: Also ich stelle mir ja so vor Manchmal sind die ja manchmal nur ein paar Millimeter, die darüber entscheiden können wie dein Leben weitergeht.

00:16:33: Wenn du fällst und du bist querschnittsgelehmt dann fühlst du automatisch einen komplett anderes Leben wenn du es überhaupt noch weiter führen darfst.

00:16:44: Darf man sich solche Gedanken machen wenn man da oben steht?

00:16:47: Macht man sie sich...

00:16:49: Ich glaube also machen sollte man sich so Gedanken schon immer drüber nachdenken und immer aufmerksam sein.

00:16:56: Ich sage auch, immer meinen Auszubilden oder die Menschen, die bei uns neuen Betrieb beginnen, denen sagen wir auch immer, seid bitte hellwach!

00:17:04: Schaut euch die Baustelle vorher an, schaut euch die Gefahren an, die die Baustelle mit sich bringt und achtet immer darauf, dass ihr hellwach seid.

00:17:12: Jede Düsseligkeit könnte euch das Leben kosten, muss nicht, könnte einfach kann auch bis zur Querschnitts-Lehmung passieren.

00:17:20: Das kann alles vorkommen Aber wir versuchen wirklich immer auf alles zu achten, aber du bist nicht vor jedem Unfall gewappnet.

00:17:28: Nein

00:17:29: natürlich nicht!

00:17:30: Und auch uns sind schon ein paar Unfälle passiert in unserem Betrieb und toll-toil-toi, aber alles gut ausgegangen, sag ich

00:17:38: mal.

00:17:38: Bist du schon einmal gefallen?

00:17:40: Ich bin sogar schon zweimal gefallen.

00:17:43: Einmal habe ich extremes Glück gehabt, da bin ich durch eine Dachfläche durch gefallen und bin aber einen halben Meter auf einem breiten Eisenträger aufgekommen.

00:17:51: Ich sag mal, dreißig Zentimeter daneben wäre es zwölf Meter runtergegangen dann würde ich wahrscheinlich heute nicht mehr sitzen hier mit dir reden und einmal war's von dem Garagendach runter weil da was abgebrochen ist.

00:18:04: Aber das waren so meine Erlebnisse auch in den jungen Jahren, bei beiden Erlebtesten noch keine Zwanzig.

00:18:13: Das macht schon was mit dir und da achtest du schon auf Sicherheit danach.

00:18:18: Was musst du denn als Person mitbringen?

00:18:21: Also natürlich ein totales Pflichtbewusstsein, Aufmerksamkeit... Du musst natürlich oft zack sein, handwerklich begabt ist schon klar.

00:18:29: aber ich kann mir vorstellen wenn man die Konzentration auch immer so hochhalten muss wie kriegt man das hin?

00:18:40: Also wie kriegt man das hin, dass man die Konzentration aufrecht erhält?

00:18:46: Ich funktioniere.

00:18:47: Also ich muss ganz einfach sagen... also ich verlasse morgens um fünf, halb sechs das zu Hause bin dann im Betrieb und dann funktioniere ich.

00:18:54: Dann bin ich auf Tour weiß ganz genau wie die Abläufe sind, die ich mir natürlich auch selber erarbeitet habe und ist nicht jeder Tag wieder andere.

00:19:04: es gibt mal Tage die sind extrem stressig wo du sagst Das war jetzt nicht so toll heute und dann gibt es Tage, die waren super.

00:19:12: Da läuft alles wie geschmiert.

00:19:14: aber ich hatte irgendwie in den letzten fünfundzwanzig Jahren der Selbstständigkeit hatte ich nicht einen Tag wo ich nicht am nächsten tag fröhlich wieder zur Arbeit gegangen bin.

00:19:23: das gibt's einfach nicht.

00:19:24: Also die Probleme werden gelöst.

00:19:26: Ja das ist wirklich so.

00:19:27: Das habe ich noch nie gehabt.

00:19:28: Ich war auch irgendwie in fünf und zwanzig Jahr noch nie krank.

00:19:31: Aber ich war immer in der Firma ja

00:19:34: Sag mal bist du auch stahl oder was ist denn los mit dir?

00:19:37: Ja das nicht, aber der Job macht mir einfach Spaß und da lebe ich hier.

00:19:44: Das funktioniert dann wirklich.

00:19:45: Ich liebe meinen Beruf auch total und ich glaube, dass sich da wirklich gut drin bin und ich mach das echt gerne.

00:19:51: aber es gibt

00:19:52: auch immer mal Tage wo ich denke oh Leute lass mich hier

00:19:56: liegen

00:19:57: hast du nicht?

00:19:57: Nee hab' ich gar nicht.

00:19:58: Bin immer so ein Frühaufsteller der frühe Vogel fängt den Wurm.

00:20:01: ich bin immer egal ob Freitag, Samstag oder Sonntag.

00:20:03: Ich bin immer früher unterwegs.

00:20:05: Vollpower

00:20:06: ne?

00:20:06: Vollpower

00:20:07: immer.

00:20:08: Viele sagen ich hätte ADAS habe ich aber nicht ist einfach Power.

00:20:12: Es braucht ja auch nicht immer irgendwie eine Diagnose, falls du eine Power hast.

00:20:17: Was ist

00:20:18: denn

00:20:19: dein Sohn für einen

00:20:20: Typ?

00:20:21: Mein Sohn ist ein toller Sohn.

00:20:28: Da habe ich richtig Freude dran und der hat natürlich auch... Früher war uns die Lehre begonnen mit sechzehn, hat dann seine Ausbildung bei uns gemacht.

00:20:37: War denn jetzt in der letzten Zeit Vorarbeit unter Großbaustellen geleitet und ist jetzt auf der Meisterschule.

00:20:42: Und er ist auch ein sehr bescheidender Typ, bodenständiger Typ und macht mir einfach nur sehr viel Freude jeden Tag.

00:20:51: Ich bin da echt stolz drauf!

00:20:52: Dass er deinen Weg eingeschlagen hat, war das was du gerne wolltest?

00:20:56: Was du schon auch so jetzt mal ganz unter uns vielleicht so ein bisschen... fossiert hast.

00:21:02: oder hast du gesagt hör mal, du kannst werden was du willst.

00:21:05: Es ist mir egal Hauptsache Du machst es mit

00:21:07: Freude.".

00:21:08: Ja also die Zeit gab's tatsächlich.

00:21:10: Fabio wollte mal frühzeitig irgendwie einen anderen Weg einschlagen.

00:21:16: dann haben wir ihm auch gesagt gehabt meine Frau und ich dass wir alles unterstützen was er machen.

00:21:21: Aber das wäre schon schön, wenn du dachtst, dass er werden würde.

00:21:26: Das haben wir dem dann natürlich auch ein bisschen schmackhaft gemacht.

00:21:29: und ja, wenn er so ein bisschen in der Ferienzeit gearbeitet hat, dann gab es auch mal ein paar Euros für.

00:21:35: Das war denn dann auch ganz schön.

00:21:36: Dann hat er auch gemerkt, dass man da auch ganz gutes Geld verdienen kann Und heute macht es ihm einfach nur extrem viel Freude.

00:21:44: Wenn er sich jetzt wirklich für diesen Weg entschieden hätte Wärst du wahrscheinlich trotzdem immer noch ein stolzer Papa, aber auch ein kleines weinendes Auge, könnte ich mir vorstellen wäre auch dabei

00:21:54: gewesen.

00:21:54: Ja auf jeden Fall, wenn man so eine Ära aufgebaut hat jetzt, die für uns nun erfolgreich am schönen Paramarkt und tätig ist... Und du hättest dann irgendwann kein Nachfolger, ist das schon sehr traurig.

00:22:09: Zahnwerk ist eh schon ziemlich schwierig, dass die keine Nachfolge bekommen und viele Betriebe schließen dann einfach weil es keinen Nachfolga gibt.

00:22:18: Das wäre schon sehr, sehr trauisch gewesen aber Gott sei Dank hat alles funktioniert.

00:22:22: Wenn er einen anderen Weg eingeschlagen hätte, dann hätte er nicht diese hochemotionale Rede halten können.

00:22:29: zu eurem Jubiläum habe ich gesehen auch euren Instagram?

00:22:34: Erzähl mal, was war da los?

00:22:35: Das war ja so niedlich.

00:22:36: Da fängst du schon wieder an zu schlocken.

00:22:38: Ja, da muss ich auch schocken.

00:22:39: Da krieg' ich schon wieder Gänsehaut.

00:22:41: Ja Fabio hat das... Also wir haben ja ein fünfundzehnjähriges Betriebshöhle-Lähmung gefeiert.

00:22:47: Dieses Jahr sind wir tatsächlich fünfundzwanzig Jahre hier auf dem Markt tätig.

00:22:51: Haben dann eine tolle große Strandpartie gefeiert wirklich mit Pools und Sand und Beachbars und alles, was dazugehört mit großer Bühne.

00:23:02: Ich hatte dann meine Laudatio gehalten und meine, an die Gäste und an die Familie gerichtet und so und war gar nicht auf Fabio eingerichtet da der jetzt hier aus dem Lamanck sagt man so im Rheinland also aus dem Stand heraus einfach eine Rede hielt und die war sehr sehr emotional für mich ja da habe ich einige Tränen hat er toll gemacht.

00:23:24: Er hat mal gesagt, wie er sich so fühlt und was ich so alles geleistet habe und hat man so ein bisschen kund getan und das Gefühl tausend Menschen.

00:23:34: Das war schon sehr, sehr toll!

00:23:35: Und wenn dann so einem super straighten fleißigen ehrgeizigen powervollen Mann die Trennen runterlaufen?

00:23:43: Hat dich das gefreut?

00:23:48: dich das beschämt, was passiert da?

00:23:51: Also ich bin ja immer voller Freude.

00:23:53: Ich schäme mich auch nicht dafür, jeder darf seine Tränen und in dem Fall sind es ja Freudenstränen wie man dort lässt.

00:24:04: Ich bin nie dagegen, auch als Hachdar Mann hier mal eine Träne zu vergolden.

00:24:08: Gut!

00:24:09: Das passiert mir auch und das ist mir auch schon bei der ein oder anderen Feierlichkeit wenn wir in der Rede gehalten haben passiert weil die emotional war und sehr anstrengend für uns.

00:24:20: Das macht Spaß ja.

00:24:21: Ja richtig schön fand ich gut.

00:24:23: Er hat mir natürlich auch toll gefallen und auch wär ein toller Film auch nochmal zu sehen ne?

00:24:30: Wie ihr da so zusammensteht.

00:24:32: und für die Stadt hast du auch was getan, rund um euer

00:24:36: Jubiläum.

00:24:38: Ja, unsere Mitarbeiter haben gesagt, wir haben einen Brainstorming gemacht und gesagt, was können wir denn machen zum Fünfundsansjahren-Jubiläums?

00:24:47: Was ganz Besonderes!

00:24:48: Und dann haben wir so ein bisschen drüber nachgedacht gehabt und dann sagte eine Mitarbeiterin, lass uns doch für uns einen Euro spenden.

00:24:55: Da habe ich gesagt, dass du auf einer Person bist und verrückt bist.

00:24:59: Dann haben wir noch mal zehn Minuten darüber nachgedauert, da hat sie gesagt, dann lasst mal doch für euch einen Verein suchen und spendet tausend Euro für jeden Verein.

00:25:07: Und dann habe ich so ein bissel nochmal kurz drüber Nachgedacht und er dauerte keine zehn Sekunden, den habe ich dem zugestimmt.

00:25:12: Ich habe gesagt, das ist eine super Idee!

00:25:15: Die Stadt München-Glappe hat uns viel ermöglicht hier.

00:25:18: Wir durften hier viel arbeiten und jetzt versuchen wir mal, wir waren schon immer sehr sozial unterwegs.

00:25:25: den Vereinen gegenüber haben schon viele Vereine immer unterstützt.

00:25:28: aber da können wir jetzt mal ein tolles Haus machen.

00:25:30: Da sind wir hingegangen und haben eine tolle Internetseite aufgebaut und da konnten die Vereine sich dann bewerben.

00:25:40: und siehe da, wir hatten Hundertenundsechzig Bewerbungen gehabt haben eine Dürre eingerichtet, von fünf Mann und Frauen.

00:25:47: Und die durften dann aussuchen.

00:25:49: Warum habe ich eine Düree eingerichtet?

00:25:51: War ja klar!

00:25:52: Wenn ich so was mache rufen mich tausend Menschen an vom Verein, die ich auch kenne sagen kannst du uns da vielleicht auf Platz eins bringen?

00:25:58: und da konnte ich immer sagen leider nicht ich hab ne Dürrie dafür und ich bin raus aus dem Thema.

00:26:02: das war sehr sehr schön.

00:26:04: Ja und dann haben wir echt twenty-fünf tolle Vereine rausgesucht bzw.

00:26:08: Jury raus gesucht und haben die denn auf unserer Party oben auf der Bühne dann nochmal vorgestellt und haben den denn an jeweils tausend Euro überreicht.

00:26:18: Ja, voll schön!

00:26:19: Das war toll.

00:26:21: War das irgendwie so ein Moment wo sich für dich eine Kreis geschlossen hat?

00:26:27: hat sich da, also als ich da oben auf der Bühne stand und so runtergegangen bin, die Menschen mengen.

00:26:32: Und tausend sind ja schon ein bisschen was so viel.

00:26:34: Vom

00:26:34: voll?

00:26:35: Die Busse

00:26:36: erst mal zusammentrommeln, ne?

00:26:38: Und dann auch noch ... Ich sag mal, die ganzen Vereine gesehen das hast du gesagt, aber du bist jetzt wirklich nicht mehr ganz so klein hier unterwegs.

00:26:46: Das ist schon toll, dass du so viele Menschen kennengelernt hast oder einen Netzwerk aufgebaut hast und jetzt auch mal etwas zurückgeben darfst.

00:26:53: Das war schon super!

00:26:54: Aber

00:26:54: wenn wir jetzt einmal zurückgehen zu dem kleinen Stefan Bern, wie er mit zehn die Heuballen presst und wenn du den jetzt mitnimmst auf die Bühne.

00:27:05: Was sagt der?

00:27:06: Ja ich glaube der sagt gar nicht versteht mit offenen Augen, offenen Mund da und ist am Staunen.

00:27:11: ja also manchmal kann ich selber kaum begreifen, was da passiert ist in den letzten twenty-fünf Jahren oder auch in der letzten dreißig fünfmal dreizig Jahre von der Lehre an bis jetzt.

00:27:24: Man muss sich immer wieder mal kneifen und sagen doch hast du es hinbekommen?

00:27:30: Du machst hier einen guten Job und das ist schon alles in richtigen Dingen.

00:27:35: aber manchmal denke ich auch ist halt wirklich alles wahr wenn mir irgendwie eigentlich sagt immer wenn die Leute mir das vor Zwarzig Jahre gesagt hätten, die hätte ich in der Zwangstjacke einweisen lassen.

00:27:44: Weil ich gesagt habe...die Spinnen!

00:27:46: Ja?

00:27:46: Das kannst du gar nicht sein denen die gerade beschreiben.

00:27:49: Aber es ist passiert ne?

00:27:51: Es ist ja witzig und jetzt sitzen wir hier zusammen in der Küche.

00:27:54: Ich hätte mir nie vorstellen können dass ich mal im München Gladbach lande.

00:27:58: So ist es jetzt.

00:27:59: Und du erzählst mir eine Geschichte, vielen Dank dafür!

00:28:02: Danke schön!

00:28:03: Bitte gerne!

00:28:04: Stefan das war ein ganz tolles Gespräch, das hat mich viel Freude gemacht.

00:28:08: und bevor du jetzt aber den Rest vom Pudding der ja schon fast weggeschmolzen ist musst du mir noch einen neuen Gast vorschlagen?

00:28:15: Ja also würde ich dir gern einen Gast vorschlagen fällt mir auch einer ein und zwar wäre das Tom Bolzen.

00:28:21: Das ist ein Architekt hier aus Mönchengladbach Ganz toller Typ.

00:28:27: Ich mache zweimal, dreimal die Woche Sport mit ihm zusammen.

00:28:29: Was

00:28:30: macht ihr denn?

00:28:31: Wir machen Kardiosport.

00:28:33: Also haben einen Personal Trainer der dann morgens kommt von halb acht bis halb neun und dann machen wir Vollgas jetzt zwei mit ihm zu sammeln.

00:28:39: und ja den könnte ich dir vorschlagen.

00:28:41: der glaube ich der passt gut

00:28:42: Und er weiß auch schon Bescheid?

00:28:43: Er weiß noch nicht bescheid aber ich sag ihm gleich Bescheide wenn ich hier rausgehe weil ist mir jetzt gerade eingefallen dass man ja noch einen nach nominieren muss, war einfach und ihm sag ich gleich Bescheid.

00:28:55: Super

00:28:56: freut

00:28:56: mich, toll,

00:28:57: spannend!

00:28:57: Ganz ganz vielen Dank Stefan.

00:28:59: und jetzt hau

00:29:00: rein ne?

00:29:00: Pudding genau!

00:29:01: Danke!

00:29:02: Ich danke dir!

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