Der Schlüssel zum Glücklichsein | Stephanie Coenen
Shownotes
In einer Zeit vieler Krisen kann es schwerfallen, Halt zu finden. Stephanie Coenen findet ihn darin, sich für Mensch und Tier einzusetzen. Gemeinsam mit ihrem Mann betreibt sie einen landwirtschaftlichen Betrieb in Sasserath, auf dem sie Kartoffeln und Getreide anbauen. Ihre Arbeit auf dem Hof und als Hausfrau ermöglicht der gelernten Erzieherin ein hohes Maß an Flexibilität, das sie nutzt, um sich für das Allgemeinwohl einzusetzen. Denn nicht nur die Feldarbeit hilft ihr, in Krisen geerdet zu bleiben: Ein wichtiger Anker ist auch ihr Ehrenamt in der Rehkitzrettung. Gemeinsam mit weiteren Freiwilligen hat sie allein in diesem Jahr bereits rund 100 Kitze vor dem sicheren Tod durch Landmaschinen gerettet. Wie genau diese abenteuerlichen Rettungsaktionen aussehen, inwiefern man als Landwirtin unpolitisch sein kann und warum es essenziell ist, sich an den Klimawandel anzupassen, verrät sie in dieser Folge.
Hier geht es zur Rehkitzrettung, die sich über Unterstützung freut: https://www.rehkitzrettung-mg.de/
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00:00:00: Aber irgendwo führt es immerhin, bei jeder Mensch eine Geschichte zu erzählen hat er nicht fest von überzeugt.
00:00:06: Bestimmt!
00:00:07: Das glaube ich auch.
00:00:09: Dann bin ich ganz gespannt welche Geschichte du mir zu erzähln hast.
00:00:12: Gucken wir welchen rauskommt?
00:00:14: Genau gucken wir mal so jetzt haben wir alles ein Getränk
00:00:17: hast du?
00:00:18: Ja
00:00:19: Ich hab dir was gebacken.
00:00:22: Aus meiner Heimat.
00:00:24: von unserem Lieblingsdoktor aus Bielefeld, von Dr.
00:00:27: Ötka habe ich dir Muffins gebacken und du darfst gar keinen Zucker essen.
00:00:30: oder soll es gar nicht so Zucker essen?
00:00:32: Habe ich gerade
00:00:32: gehört!
00:00:33: Ja das stimmt aber das schaffe ich eh nicht.
00:00:37: Das ist nicht so schlimm.
00:00:38: Was ist das Leben ohne Zucker oder?
00:00:40: Ja oder die Würze so ein Stück weit finde ich.
00:00:43: Voll
00:00:43: total finde ich auch.
00:00:45: Ich hab dir ganz normale Muffin gebackenen mit ein paar Schoko Streuseln.
00:00:49: Perfekt ja perfekt.
00:00:51: Ich habe mich gefragt, ob ich jemand wie dir überhaupt was backen sollte.
00:00:55: Weil ich wette, das kannst du sehr viel besser als ich.
00:00:59: Oh!
00:00:59: Das kann meine Tochter besser als es ist?
00:01:01: Ja ja, ich glaube, ich kann ein Stück weit kochen für den Hausgebrauch kochen.
00:01:07: Aber backen kann nicht ganz so
00:01:09: gut werden.
00:01:10: Dann hab' ich mich in die Nässe gesetzt.
00:01:13: Wirklich nicht
00:01:14: Mit Liebengrüßen aus meiner Heimat, aus Bielefeld.
00:01:17: Du hast mir auch was mitgebracht?
00:01:18: Ich hab dir auch etwas mitgebracht.
00:01:20: ja wohl!
00:01:20: Eine
00:01:20: riesige Tüte...
00:01:23: Ja es sind mehrere Sachen.
00:01:24: ich könnte mich nicht entscheiden.
00:01:26: Ich bin nicht ganz so entscheidungsfreudig bei solchen Sachen.
00:01:29: Okay.. Ich habe dir eine Tasche mitgebra- also da ist was drin.
00:01:33: Moment ich hol das mal raus und dann wirst du dich wundern.
00:01:37: Da ist ein ganzer Topf drin!
00:01:39: Da ist nen Topf drinnen genau!
00:01:40: Du hast gekocht und ich habe Eigentlich nur ... Kartoffeln gekocht.
00:01:45: Ach, wie toll!
00:01:48: Kartoffel gekochen?
00:01:48: Ja.
00:01:49: Die gibt es natürlich an vielen Orten in Deutschland.
00:01:53: Aber das hier sind eben halt die Kartoffelen aus Sasserad.
00:01:57: Wir sind nämlich Landwirt und haben sie angebaut.
00:01:59: Und die kommen aus dem schönsten Lösboden, den es hier so gibt.
00:02:03: Das sind die zweiten Kartoffels schon, die ich bekommen habe.
00:02:06: Echt?
00:02:06: Ich hab schon mal einen Sackkartoffeln, aber dass sich jemand die Mühe gemacht hat um mir Kartoffellen zu ... Direkt zu kochen?
00:02:14: Ja, ich dachte ... Wie toll!
00:02:16: Pudding hast du auch immer gekauft.
00:02:18: Die Muffins kann man hier essen und dann hab' ich gedacht, könntest du halt auch die Kartoffeln hier essen.
00:02:22: Und dazu gehört aber noch etwas nämlich... Ganz rohe Kartoffel wären ja doof und deshalb habe ich dir etwas Olivenöl mitgebracht.
00:02:30: Wow
00:02:31: das sieht auch so selbst gemacht aus.
00:02:32: was ist da drin?
00:02:34: Da
00:02:34: sind verschiedene Kräuter aus dem Garten drin.
00:02:37: Großmarinenseil bei mediterrane Kräutern.
00:02:41: Ich dachte Kartoffeln und die Kräuter passen eigentlich auch gut nach Mönchengladbach, weil Mönchen-Gladbach ja auch viel Migration stattgefunden hat.
00:02:51: Ja voll!
00:02:52: Und ich finde es ist eigentlich so ein Stück weit kostbar wenn es funktioniert also wenn man ein Stück weiter schafft.
00:02:59: und ich finde diese Kräute und die Kartoffel kommen ja ursprünglich aus den Anden oder Südamerika.
00:03:06: Wo wären wir ohne diese leckeren Sachen?
00:03:08: Oh wow, und Salz hast du noch mitgebracht.
00:03:11: Ich wusste
00:03:11: nicht genau was das hier in der Küche ist.
00:03:13: Ach bist du süß!
00:03:15: Das gehört noch dazu...
00:03:16: Und es kommen noch.
00:03:17: was?
00:03:17: Ja weil ich konnte mich ja nicht entscheiden.
00:03:20: Nein!
00:03:21: Und das hier ist ein kleines Päckchen.
00:03:24: Ist jetzt blöd, weil du musst es rauspacken.
00:03:26: Nein!!!
00:03:26: Kannst sofort sagen, was das ist.
00:03:27: Ich mache erst mal ein Foto davon von dir und dem Bild des Mabers.
00:03:32: Das
00:03:33: tut mir gar
00:03:34: nicht.
00:03:35: Du hast mir ein richtiges Geschenk eingewickelt.
00:03:37: Ja,
00:03:37: das hat aber auch was mit mir zu tun
00:03:40: und
00:03:42: wie ich hierhin gekommen bin?
00:03:43: Das ist total irre, weil du hast dir richtig viel Mühe gegeben!
00:03:46: Du hast oben noch eine Schleife drauf gemacht also so eine gebastelte Schleif und es ist so ein hübsches Papierchen oder ein hellgrünes...
00:03:54: Und ich... Jawohl!
00:03:55: Ich klinge sogar an Geschenke!
00:03:57: Ich reiß' es auf dafür!
00:03:59: Bitte!
00:04:02: Wow,
00:04:02: ich hab noch nie was ausgepackt hier richtig.
00:04:05: Oh,
00:04:05: dann ist doch eine Kängurinniere!
00:04:07: Ich bin gespannt.
00:04:08: Schmeiß das Papier hier hin, dass wir es
00:04:10: passen müssen
00:04:12: auf die Küche.
00:04:13: Ach is' das toll... Das ist ne Tasse, ne weiße Tasse und von innen ist die Grün und drauf ist ein Foto mit kleinen Reh-Kitzen.
00:04:24: Genau so ist's.
00:04:25: Und drauf steht Rehkitz und Wildtierrettung Rekidsrettung-mg.de und darüber werden wir nämlich heute sprechen.
00:04:34: Ja,
00:04:34: gerne!
00:04:35: Pudding in Action
00:04:37: Town.
00:04:43: Oh toll... Mensch sagen wir Stefanie oder Steffi?
00:04:46: Du darfst dir das aussuchen.
00:04:47: meine Familie sagt meistens Stefanie ja mein Mann auch ja und alle anderen sagen Steffie du darfst ihr das gerne aussuchen wie würdest
00:04:55: du richten?
00:04:56: Mein Umpuls war eben zu sagen Stefanie
00:04:58: dann macht das okay das hört dich nur ab.
00:05:01: wenn Stefanie Das ist schon, ich finde ja schon ziemlich rürig.
00:05:06: Wie viel Gedanken du dir gemacht hast?
00:05:09: Du hast Kartoffeln gekocht, was mir Öl mitgebracht.
00:05:13: Alles auch natürlich aus eurem Anbau.
00:05:16: Bist du so ein Typ der sich auch gerne kümmert und gut kümmerte?
00:05:21: Ich probiere es.
00:05:22: Toll!
00:05:24: Wenn man ein bisschen sich kümmere, egal ob um seine Mitmenschen oder die Tiere, das ist so das, was man geben kann.
00:05:32: ein Geschenk sein, sondern es kann Lächeln sein oder sonst so.
00:05:35: Und dann ist das gegenüber doch schon gleich viel freundlicher.
00:05:39: Ich misste unseren Hörern und höre ihn vielleicht mal kurz einordnen als du hier eben reinkamst, also ein bisschen verriegneter Tag.
00:05:46: Du bist hier reingekommen ganz fröhlich und hast als erstes super sorgsam die Schuhe ausgezogen und habe ich gedacht wow wie aufmerksam du bist!
00:05:56: Ja Ich bemühe mich.
00:05:58: Ja, total.
00:05:59: Es kann auch mal schiefgehen.
00:06:00: Das ist ja immer jeder Mal so.
00:06:03: Aber ich bemühhe mich schon das zu sein, weil wie gesagt es ein Stück weit Wertschätzung gegenseitig ist wenn man was versucht.
00:06:10: Also es kann auch schief gehen und nicht schlimm.
00:06:13: Jeder ist menschlich und da ist das nicht schlimm Und auch nicht jeder der jetzt zu mir kommt muss die Schuhe ausziehen.
00:06:19: Aber das ist halt das was ich möchte.
00:06:21: So geständes Respekt habe ich jetzt innerhalb dieser... Viertelstunde, die wir uns jetzt kennen.
00:06:27: Schon ganz viele wahrgenommen und das ist was, finde ich schon auch ein bisschen seltener geworden ist.
00:06:34: wie nimmst du das wahr?
00:06:35: Wie ist es in deinem alltäglichen Leben?
00:06:38: Wie is überhaupt dein alltägliches Leben?
00:06:40: Was müssen wir über dich wissen?
00:06:42: Es sind so viele Fragen, die ich stelle.
00:06:46: Mein alltägliches Leben ist eigentlich ein ganz normales... Wir haben einen Hof und bauen Kartoffeln und Getreide an.
00:06:53: Mein Mann ist da der Landwirt, ich hab ihn geheiratet und bin da eingeheiratete.
00:06:58: Und habe damit mein Erzieherberuf erst mal an den Nagel gehangen.
00:07:03: Wobei auch klar war das wir Kinder haben wollten.
00:07:05: Und damit habe ich aufgehört zu arbeiten nicht mit dem Einzug sondern ich verschwanger.
00:07:10: und dann eben halt die Kinder ... Dann durfte ich Zuhauseerziehern spielen und meine armen Kinder mussten das alles aushalten oder müssen es immer noch aushalten.
00:07:17: Aber die Fände ist bestimmt da ganz toll, oder?
00:07:21: Ja, wie Kinder das halt so finden.
00:07:23: Ich glaube die kommen gerade aus der Pubertät raus.
00:07:26: Manchmal sagt meine Tochter dass sie sich freut, dass ich so bin wie ich bin und ich glaube ganz oft ist sie aber auch voll genervt von mir.
00:07:33: Das ist einfach normal.
00:07:37: Wir stellen mir das vor.
00:07:39: So ein Leben auf dem Hof, das ist schon was anderes als jetzt.
00:07:44: mein städteren Leben kann ich mir vorstellen oder weiß ich glaub' ich auch?
00:07:51: Wir haben ab Hof können die Leute zu uns kommen, Kartoffeln kaufen.
00:07:55: Und wir haben eine alte Kundschaftstampe und die Leute reden eben auch gerne und alles.
00:08:01: Dann ist man da und macht das auch.
00:08:04: Letztendlich helfe mein Mann mit aber mein Job ist eigentlich das Haus.
00:08:08: was ich ursprünglich nie wollte gehört aber dazu.
00:08:12: Und jetzt werden meine Kinder mal langsam pflücke und dann kann ich wieder versuchen, in den Job reinzukommen.
00:08:17: Also es ist schon ein Stück weit mein Ziel.
00:08:19: Ich bin gerne Erzieherin gewesen.
00:08:22: Das ist so.
00:08:23: was aber immer dazukommt und das ist eben halt das Schöne dass ich mir das noch leisten kann, was zu machen.
00:08:29: Das kann nicht halt selber entscheiden, weil ich ja dann doch ein bisschen selbstständig bin.
00:08:33: Ich kann wenn irgendwo in der Familie einen Notfall ist, kann ich mal kurz einspringen oder mit der Rekidsrettung, das kann ich machen.
00:08:41: Weil ich mir eine Auszeitübertag gönnen kann.
00:08:44: Oder wir haben eine Zeit lang gegen ein Gewerbegebiet gekämpft.
00:08:47: Das ging nur, weil das so ist wie es ist.
00:08:49: Hätte ich gearbeitet, hätte ich das nicht bekommen.
00:08:51: Also, dass man irgendwelche Zeitressourcen mal nutzen kann.
00:08:55: Ich frag auch deshalb, weil ich in meinem alten Leben, als ich noch in Auschwitzfallen gelebt habe.
00:09:00: Habe ich mir Zeit lang auch auf dem Land gelebt und meine Vermieter waren Landwirte.
00:09:06: Ja!
00:09:06: Und die haben sich ausgezeichnet durch eine unglaubliche Bundenständigkeit einen wahnsinnigen Fleiß unter halt auch so ein... Die haben sich nie beschwert drüber dass sie eben nicht in Urlaub fahren können, weil Sie nun mal die Tiere haben und weil die Ernte ansteht.
00:09:22: Wenn die eine Woche im Jahr mal nach Amrum fahren konnten, dann war das für die richtig super Sache.
00:09:29: Aber es gab nie irgendwie ne Beschwerde.
00:09:31: Die haben das total gelebt und auch mit so einer Leidenschaft gelebt.
00:09:40: Mit einem ähnlichen Strahlen sind die mehr entgegen gekommen wie du jetzt.
00:09:43: Das ist wahrscheinlich ein Zufall.
00:09:46: Ich glaube, ich habe mitbekommen bei den Kollegen und so.
00:09:50: Dass es eigentlich ein sehr schöner Job ist.
00:09:53: Wir gehen solange es Frühkartoffeln gibt bis jetzt vor Kurzem sind wir mehrmals in der Woche morgens auf dem Feld, buddeln die Kartoffeln aus und heben sie auf in der Erde.
00:10:05: Das macht ein kleines Röderchen, aber wir heben die ja auf
00:10:08: aus der Erde
00:10:08: und ich finde das sind so die Geschenke die man aufsammelt.
00:10:11: Jetzt kriegen wieder jeden Morgen, wenn wir ernten, die Gesenke die uns gemacht werden und wer doch dann so reich beschenkt ist kann eigentlich nur Glück mehr sein.
00:10:20: also es ist eine sehr schöne Sache und es ist halt ne bodenständige Sache und man vergisst nicht wo man herkommt dass man Mensch isst und ich glaube dass es macht wirklich
00:10:32: genau vielleicht Das, was ich meine dieses Gerdet-Gefühl.
00:10:36: Also im wahrsten Sinne mit den Füßen und den Händen in der Erde auf der Erde ist das etwas, was du so für dein Leben mitnehmen kannst?
00:10:47: Auf jeden Fall!
00:10:48: Ich finde das bosartisch.
00:10:49: Wir haben keine Tiere wobei ich das auch eigentlich nicht verkehrt finde weil wir könnten unter Umständen also wenn es sich einrichten lässt kurzfristig hin Urlaub fahren Und sind da etwas freier als die Landwirte, die dann eben halt auch wirklich Tiere haben.
00:11:04: Ja!
00:11:05: Unser Ruf ist gar nicht dafür geeignet.
00:11:07: also unser Ruf is ein kleiner Fekernthof in einer kleinen Siedlung und die Felder sind dann eben außerhalb.
00:11:14: aber nichtsdestotrotz es ist bodenständig und das ist eine tolle Arbeit.
00:11:18: Was war natürlich auch bei euch.
00:11:19: dazu kommt ihr seit immer abhängig von der Natur?
00:11:23: Von den... äußeren Umständen.
00:11:25: Und die sind ja nun einfach sowas von Fragil, Thema Klimaschutz.
00:11:32: Wie betrachtet ihr das?
00:11:34: Wie sich die Gezeiten quasi wie sich das Wetter verändert, wie sich die Natur verändert und sich das Klima verändert?
00:11:43: Das ist für euch natürlich nochmal was anderes.
00:11:46: Ja aber wir sitzen halt in einem Boot.
00:11:48: Ja
00:11:48: und das darf man vergessen!
00:11:52: Für uns ist es schwierig, ich meine wir leben davon.
00:11:54: Wir leben davon dass wir Kartoffeln verkaufen Geld ernehmen und von dem Geld können wir uns andere Sachen kaufen.
00:11:59: das ist einfach mal so und deshalb ist es für uns natürlich schon schwierig weil Kartoffel können die Leute auch noch woanders kaufen das stimmt na?
00:12:07: Es ist für uns alle echt schwierig!
00:12:09: Wir müssen eigentlich wirklich was daran tun und wenn es im Kleinen ist und jeder ein bisschen bei sich anfängt dann fängt mir das alle auf der Erde machen und das ganze Mal global gedacht wird.
00:12:18: Und nicht nur für Deutschland, für Frankreich und für Amerika.
00:12:23: Dann glaube ich könnte mir echt was reißen, aber ich weiß nicht ob wir das hinkriegen.
00:12:27: Für uns jetzt ist es bis Mitte August wirklich arg trocken gewesen und Mitte August hat's mal geregnet.
00:12:36: die Kartoffeln bei uns liegen in einem wirklich guten Boden.
00:12:42: Unser Vorteil, dass wir einen so guten Boden haben, das der ganz viel Wasser speichern kann und sich die Pflanzen da rausholen können.
00:12:50: Ist der Boden sandiger und man kann nicht bewässern?
00:12:52: Dann hat man wirklich ein Problem!
00:12:55: Also wir müssen auch mit Einbußen rechnen wie es aussieht.
00:12:58: aber ich hoffe, dass Wir das hinkriegen und auch dieses Jahr gut überstehen werden.
00:13:04: auf Dauer muss man glaube ich gucken was man anbaut.
00:13:06: Man muss sich schon verändern und man muss damit gehen.
00:13:09: Das geht nicht anders.
00:13:10: Also man darf nicht, kein Stillstand.
00:13:12: Man muss wirklich mit dem Klima gehen.
00:13:15: Erst mal mit dem Klima und kann man als Landwirtin oder Landwirts unpolitisch sein?
00:13:21: Ich glaube wir sind relativ unpolitische aber so nach außen versuchen wir relativ unpolitik zu sein um da ein Stück weit auf die Wüste zu treten.
00:13:30: Aber das bleibt halt nicht aus dass wir politisch werden wie zum Beispiel bei uns ein Stück Gewerbegebiet hin sollte in Saferat.
00:13:39: Das war ja vor zwei, drei Jahren ein großes Thema und die Landwirte haben nicht verkauft.
00:13:45: also sehr viele Landwirten wollten nicht verkaufen Und da mussten wir politisch sein.
00:13:49: Wir haben die Politiker eingeladen und den im Boden gezeigt wie kostbärler ist.
00:13:54: Es ist schon so viel von diesem super guten Boden der jetzt In diesen Klimawandel unglaublich wichtig ist weil er eben halt ein Wasserspeicher ist für die Pflanzen.
00:14:04: Ja, der darf eigentlich nicht versiegelt werden weiter.
00:14:07: Also da muss die Politik einfach andere Wege finden, eben halt ein Flächenkreislaufwirtschaft, dass eben halt die Altflächen, die Brachflächen genutzt werden anstatt neuer Boden weil das einfacher ist und das ist politisch.
00:14:22: also wir haben gar keine Chance und politisch zu sein.
00:14:25: Wir würden es gerne sein, aber das können wir gar nicht
00:14:28: machen.
00:14:28: Ja genau.
00:14:29: Das war nämlich auch immer so meine Wahrnehmung.
00:14:32: aus meiner Erfahrung und aus meinen Zeiten ist es einfach total notwendig, dass so viel Haltung von der Landwirtschaft ausgeht die für uns auch so elementar ist weil wir müssen uns alle den Kühlschrank vollmachen.
00:14:45: Das kommt nicht aus dem Supermarkt, das kommt von euch.
00:14:48: also im Idealfall ne?
00:14:50: Ja,
00:14:51: und da ist halt auch... Auch das ist eben halt auch eigentlicher Politik.
00:14:54: Letztendlich ist es alles Politik!
00:14:57: Die Sachen die irgendwo herkommen also aus dem Ausland sage ich jetzt mal, die vielleicht günstiger sind, Kartoffeln aus Ägypten?
00:15:05: Das gibt's ja aber die Wasserressourcen auf lange Sicht gesehen sind überall eben halt knapp.
00:15:10: Total!
00:15:13: Das ist halt nicht mehr so, wie man mal dachte.
00:15:16: Wir können einfach alles zubauen und hier können wir Wirtschaft machen und woanders kriegen wir unser Essen her.
00:15:21: Wenn man sieht das im Krieg mit der Ukraine... Also wir sind ja nicht in den Kriegsheimen.
00:15:26: Der Kriegt der Ukraine hat ja auch eine Zeit lang das Getreide ein Stück weit eingefroren und solche Geschichten.
00:15:32: Wir dürfen uns nicht nur auf andere verlassen.
00:15:34: Deutschland muss auch gucken dass sie für die Bevölkerung eben leben kann.
00:15:40: Das so regelt, dass nicht nur die deutschen Bauern reglementiert werden.
00:15:44: Sondern es muss irgendwo ein Ausgleich stattfinden damit man die Lebensmittel produzieren kann.
00:15:49: und
00:15:49: ich jetzt Verbraucherin muss natürlich auch die Augen aufhalten.
00:15:52: also was sind das für Kattafeln die da vor mir liegen im Discounter?
00:15:58: So wen unterstütze ich jetzt gerade und wen halt nicht.
00:16:03: Hast du manchmal so ... auch manchmal so Ermütungserscheinungen, dass du denkst, boah ist das halt so krass geworden und es ist halt so groß und so global.
00:16:12: Und das hast du in so viele Krisen?
00:16:14: Ja.
00:16:16: Das muss man dann aushalten oder die Leute, wenn das mal zur Sprache kommt, kann ich da nicht einhalten.
00:16:24: Danach versucht man eben wieder das zu tun was eben hilft um wieder gute Laune zu bekommen.
00:16:30: Das ist ein Stück weit nach hinten schieben.
00:16:32: Alles das, was ich verändern kann, versuche ich zu verändern und ich versuche überall eine Sache was Gutes zu tun.
00:16:39: Und es gibt halt Sachen die kann ich nicht verändern.
00:16:44: Die dürfen einen auch nicht kaputt machen?
00:16:46: Ja da hilft dann die radikale Akzeptanz sage ich immer.
00:16:49: Ich soll wahrscheinlich dann so sagen okay, das ist jetzt so!
00:16:52: Ich kann's nicht ernahten aber ich kann halt auch nicht dran kaputt gehen.
00:16:57: Manchmal struggle ich da noch Manche Probleme, das so hinzunehmen.
00:17:04: Es geht mal besser und
00:17:05: mal schlecht.
00:17:06: Aber genau wo du sagst was Gutes tun, dass einer der Gründe warum du mir diese Tasse geschenkt hast?
00:17:12: Ja richtig!
00:17:13: Also jetzt wenn ich nochmal darauf gucke ohne meine Lese brille auf diese wirklich süßen kleine Rehkitze Was ist die
00:17:25: Rehkitzrettung?
00:17:26: Die hat der Walter-König, im Jahr twohundneinzehn gegründet.
00:17:29: Damals noch mit dem Jagdverband zusammen und jetzt sind wir seit anderthalb Jahren eigenständig.
00:17:36: Und ja, wir fliegen getreffen uns morgens so denn die Landwirte sagen hier unsere Felder müssen abgefogen werden weil wir möchten heute mähen.
00:17:44: Vielleicht musst du ganz kurz erklären?
00:17:46: Die Rehkette verstecken sich gerne in den Feldern.
00:17:50: Genau das stimmt.
00:17:51: Das stimmt!
00:17:51: Die Rehrkitze sind von Natur aus erst mal groß neutral und haben von der Natur mitbekommen, dass das eine gute Idee ist.
00:18:00: Wenn man nicht riecht, dass man sich ganz klein macht, nicht wegläuft und versteckt, damit man eben halt nicht vom Fuchs aufgestürbert
00:18:09: wird.
00:18:09: Und dass dann da ein Fuchs oder ein Hund drüber stolpert, ist in der Regel Zufall bis sie irgendwann einen Eigentuft haben.
00:18:17: Deshalb ist auch die Mutter ... Nicht immer bei den Kids.
00:18:19: Und die Kids liegen alleine.
00:18:21: Es ist alles völlig richtig und in Ordnung, die Mutter legt sie im Gras ab... ...und die Kids baten bis die Mutter wieder kommt.
00:18:29: Die Mutter ist immer in der Nähe und hat immer ein Auge auf die Kids.
00:18:32: Wenn sie einen Fuchs oder etwas anderes wahrnimmt, dann versucht sie das schon aus so zu regeln, dass sie ihn ablenkt.
00:18:39: Das sind ganz tolle Tiere!
00:18:43: Ja und diesbezüglich etwas hilflos, weil die Natur hat nicht bedacht dass wir Menschen so erfinderisch sind.
00:18:49: Und tatsächlich Geräte schaffen, die dann eben halt die Maat übernehmen also das Gras schneiden ja und die bleiben liegen und dann ist es nicht wirklich witzig.
00:19:01: Man möchte sich nicht ausmalen Aber vielleicht muss man es auch mal drastisch sagen in dem Moment, wo die Maschinen dann da durchgehen und die Kette bleiben liegen.
00:19:11: Dann sterben dir einen ganz grausamen, schlimmen Tod.
00:19:16: Wenn alles gut geht würden sie schnell sterben.
00:19:19: aber oft ist wirklich... Bliedmasse auf zwei abgetrennt oder noch, also ich will es jetzt gar nicht ausfinden.
00:19:25: Ich find's aber tatsächlich gar nicht unwichtig das auch nochmal so drastisch zu sagen weil das macht eure Arbeit einfach noch mal so wichtig!
00:19:33: Ich finde das so wichtig dass ihr bei ihr seid unterwegs und stöbert die auf und sagt hey ne?
00:19:39: Kleine Kitzel Leute gleich kommen die großen Maschinen und dir tun euch nicht gut
00:19:44: ja
00:19:45: so
00:19:45: Ja das ist so Das ist so.
00:19:47: Und wenn wir die nicht daraus holen würden Dieses Jahr waren es Hundert und Sechze, die sonst wirklich getötet wurden.
00:20:07: Auch das passiert zwischendurch, dass man das mitbekommt.
00:20:10: Ein Bauer hat uns nicht Bescheid gesagt ... Und dann hat eine Anwohnerin, hatte gefilmt wie lange die Rekke an dem Kids-Leichnam noch war und immer wieder daran gestubst hat.
00:20:21: Und das wirklich versucht hat es noch irgendwie aufzukriegen über Tage.
00:20:26: Das will
00:20:28: man nicht.
00:20:28: Nein, das bricht dir.
00:20:31: Das ist schrecklich!
00:20:32: Deshalb macht es das Ganze so wichtig... Noch schöner helfen kann man nicht.
00:20:41: Vor der Arbeit haben wir Leute, die mitmachen möchten, die gehen nachher noch arbeiten.
00:20:46: es ist eben halt ein Zeitraum von wenn's ganz schlimm läuft und viel an einem Tag ist von zwei Uhr nachts bis acht neun zehn Uhr je nachdem Und das ist ein Zeitrum.
00:20:56: danach kann man noch arbeiten gehen.
00:20:57: manche verabschieden sich um acht weil sie dann nach arbeiten gehen müssen.
00:21:02: Das können eigentlich viele mitmachen, wenn sie die Traute haben sich dann durch den Tag zu quälen.
00:21:07: Weil Sie halt müde sind und früh ins Bett zu gehen.
00:21:11: Das muss man vielleicht dazu sagen.
00:21:12: ihr seid eine Gruppe von Ehrenamtlichen, die sich treffen.
00:21:16: Wenn Sie wissen da hat ein Bauer Bescheid gegeben ich mehr in mein Feld.
00:21:20: könnt ihr da bitte durchgehen und gucken ob die Kitze liegen weil er natürlich auch nicht die Kapazitäten hat das Feld selbst zu durchsuchen?
00:21:30: Genau das geht
00:21:31: nicht genau.
00:21:32: Und die Menschen, die sich da zusammen treffen.
00:21:36: Was sind das für Menschen?
00:21:38: Du hast es gerade schon gesagt aus den unterschiedlichsten Jobs wahrscheinlich
00:21:44: und auch insgesamt unterschiedliche Menschen.
00:21:47: ganz großartig bei dem Walter in dem Trubb Wir sind oft kleine Trupps und er macht das dann per WhatsApp-Abstimmung, wer den Zeit hat.
00:21:58: Und wer in welchem Team mitarbeitet?
00:22:00: Und er hat ein relativ festes Team.
00:22:02: Da sind mehrere Rentner drin und auch einen Jungesmedel.
00:22:06: Und dann zwischendurch eben halt Mütter die dann tagsüber natürlich nach ihren Kindern gucken müssen und dergleichen.
00:22:12: Und eben halt Borustetil aber auf jeden Fall auch zwei drei Rentner Und das natürlich göttlich.
00:22:18: Die haben dann die Zeit und können tagsüber auch noch mal schlafen, also auch das gibt's!
00:22:24: Das kann man machen wenn man fitter Rentner ist, kann man mitmachen.
00:22:27: Und sonst eben halt auch junge Mädels und Männer, die eben halt wirklich versuchen sich das dann so einzuteilen.
00:22:35: Unterschiedlichste Jobs.
00:22:38: Ja, man trifft sich da und hat meistens ein nettes freundliches Wort.
00:22:42: Weil es sind alles gute Menschen das machen und man macht sich ein bisschen Spaß.
00:22:48: Man trinkt vielleicht gemeinsam Kaffee oder ist ein Keks zusammen dabei.
00:22:52: Und das macht auch wirklich Spaß.
00:22:53: also mit den Leuten macht es schon noch Spaß.
00:22:55: Was muss ich denn dann dabei machen?
00:22:57: Also muss die kleinen Kette richtig raus tragen.
00:23:02: wie stechen wir das vor?
00:23:04: was muss sie machen?
00:23:05: Ja, das ist die Drohne.
00:23:08: Wir arbeiten mit Wärmebilddrohnen weil wir würden, die oft das Gras ist so hoch du siehst ja eigentlich ganz.
00:23:14: also ohne Wärmepild und einen Piloten der dir ganz genau sagt wo das Kitz liegt wird es gar nicht gehen.
00:23:22: man eine hat ein Kopfhörer auf.
00:23:24: oh wir arbeiten auch seit diesem Jahr mit einer Poi App.
00:23:26: Das ist also eigentlich, oh, mir schwirrt gerade der Kopf.
00:23:29: Als ich weiß, welcher ist zuerst das Ding?
00:23:30: Okay!
00:23:32: Also es gibt verschiedene Hilfsmittel.
00:23:34: Es gibt
00:23:35: mittlerweile diese Poi-Apps auch super... Also letztendlich ist es so wir schauen auf ein Monitor, der Pilot fliegt die Drohne und wir sehen eine Wärmequelle.
00:23:44: Und da sieht man nicht.
00:23:45: Man sieht eben halt meistens einen Fleck und manchmal anhand von der Form des Flecks könnte man sagen Hase Rikitz, wir raten immer.
00:23:53: Das ist mein Ratespiel und da gibt es Leute in der Tat die sagen immer das Richtige finde ich fasziniert.
00:24:00: Ich sehe's nicht immer.
00:24:02: Und dann wird ein Punkt gesetzt in der Tag und wir können auf unseren Telefon diesen Punkt sehen und werden von dem Telefon dieser Poi App in die Richtung navigieren wenn wir losgehen.
00:24:16: Wichtig ist aber auch, dass ein oder zwei Leute noch mithelfen auf dem Bildschirm zu gucken.
00:24:20: Manchmal blitzt nur so was kleines Helles auf.
00:24:23: Weil die wirklich so gut im Gras sind und da vielleicht Tau drüber ist, dann wird das abgefälscht.
00:24:28: Oder unter einem dicken Blatt liegen eine Distel.
00:24:32: Dann sieht man die so schlecht.
00:24:33: Und es ist immer gut wenn mehrere Augen gucken.
00:24:36: Aber letztendlich nimmt man großen Kächer, Kisten mit Handschuhe, reibt sich ab macht sich sauber, dass man möglichst nur nach Gras riecht.
00:24:45: Und dann geht man entweder nach der Poi-App oder nach dem Piloten, damit der Drohne über den Kitz steht.
00:24:51: Und selbst die Poi App irgendwann bleibt mir stehen bis der Pilot mit der Drohrne über dem Kitz steht – oder der Wärmequellenbussen, weil er noch nicht.
00:25:01: und dann muss er uns navigieren mit Kopfhörern, damit man wirklich nichts... einen kleinen Krach macht.
00:25:08: Man muss ganz leise sein und hat Kisten schon dabei, also jemand ist dabei der die Kisten trägt, der Kecherträger.
00:25:15: Der geht dann auch vor und muss dann wirklich möglichst genau hören, die Befehle genau bekommen und befolgen.
00:25:22: wenn stoppt, dann stoppt und kecher runter, kecher herunter.
00:25:25: Manchmal, wenn das anfangen Springer zu werden, dann wollen sie schon weglaufen.
00:25:30: Das ist so die schwierige Zeit, wenn die weglaufen.
00:25:32: Dann kann man schon gucken ob sich ein Grashalm bewegt und da muss man auch schnell sein und muss sie wirklich käffen weil die sich irgendwo anders wieder hinlegen dann hast du das gleiche Problem halt nochmal.
00:25:43: Und dass halt noch mal fangen ja und dann werden in die Kiste gehoben also aus dem Käche heraus in die kiste alles mit gras möglichst damit die keinen geruch von uns bekommen.
00:25:53: ganz wichtig Die Kisten müssen zugeschnallt werden und auch gründlich, weil die Ricken, die sonst versuchen daraus zu holen.
00:26:02: Also sie sind schon wehrhaft mit ihren Vorderbeinen und versuchen alles um ihre Babys da rauszuholen.
00:26:07: Ja ja klar!
00:26:08: Und dann tragen wir die dahin wo die Sonne nicht hinkommt, wo sie eben halt über ein, zwei, drei Stunden länger sollte es nicht sein stehen bleiben bis der Bauer, bis er Landwirt die Wiese gemäht hat.
00:26:20: Das sollte ja möglichst bald machen.
00:26:21: Wir versuchen an die Leute anzurufen über die Poi App, die haben auch eine App
00:26:26: Diesbezüglich.
00:26:26: sehen wir das und so wäre es dann ganz optimal.
00:26:31: Das ist schon richtig abenteuer, ne?
00:26:34: Ja!
00:26:36: Und da stellen sich glaube ich ganz viele nicht vor.
00:26:38: Ich glaube, ganz viele Menschen sind ja ein bisschen auf der Suche nach einem Ehrenamt.
00:26:43: Viele gehen in Sportvereine oder machen mal irgendein Besuch im Altersheim.
00:26:48: Alles super Geschichte.
00:26:52: Aber viele sind auch noch auf der suche.
00:26:54: Ich würde gerne irgendwie was machen Ja.
00:26:57: Und ohne Ehrenamt sind wir ja nun alle irgendwie mal richtig angeschmiert, das kann man glaube ich mal so sagen, ne?
00:27:02: Auf
00:27:02: jeden Fall!
00:27:03: Ja.
00:27:03: und wenn es dann auch noch sowas ist was... Das ist ja fast schon ein bisschen indianer-sonsmäßig, da weiß ja gar keiner,
00:27:09: ne?!
00:27:10: Da stimmt.
00:27:10: Also am Anfang ist es auch oft, wenn die Song beginnt, ist es vielleicht auch langweilig, man schaut auf den Bildschirm und eigentlich freue ich mich immer, wenn sie nichts finden weil wenn wir nichts finden müssen wir nichts manipulieren.
00:27:22: Super!
00:27:22: Safe!
00:27:22: Na also dann ist ja alles großartig Wenn wir Hasen finden, die laufen weg.
00:27:27: Die Großen, die Kleinen, das ist immer schwierig... Ja!
00:27:30: ...die kriegen wir dann unter Umstände hin.
00:27:32: Gelege können wir finden aber bis dann wirklich die Kitze sind da muss man schon ein bisschen Geduld haben und es könnte aber eins da sein und deshalb müssen wir abfliegen auch wenn erst mal noch kein Kitz dabei.
00:27:47: Das ist manchen vielleicht auch ein bisschen langweilig.
00:27:51: Aber das kommt irgendwann, ne?
00:27:52: Wir sind ja eine Projatrope.
00:27:53: eigentlich sollte man sich auch ein wenig Spaß machen und dann eben halt.
00:27:58: wenn es aber soweit isst und man wirklich also ich hab oft den Kächer Ich habe das oft gar nicht in der Hand das Kitz muss ich auch nicht haben.
00:28:05: Ich hatte es aber schon in der Hand, wenn man aber sieht wie dieses Kitz hochgenommen wird und man hat das gefunden und man legt es in die Kiste, klingt sehr haut.
00:28:15: Aber
00:28:15: richtig?
00:28:16: Ja!
00:28:17: Es ist ein Leben, es ist ein kleines Wunder.
00:28:19: Und man hat dieses unglaublich niedliche ... Man sagt dann so Milch.
00:28:27: Und selbst die Männer sagen das, wo ich glaube... Es ist einfach unglaublich dass man weiß, man hat es wirklich gerettet.
00:28:36: also es gibt einem unglaublich viel und ich glaube kaum.. Also viele Jobs sind dankbar so will ich das nicht sagen.
00:28:43: aber so dieses Gefühl du weißt es du hast es in Händen und hast es gerettelt ist schon
00:28:50: toll.
00:28:52: Und wieder dieser ganz sorgsame Moment, den ich an dir wahrnehme.
00:28:56: Dass diese Sorgsamkeit dich irgendwie glücklich macht.
00:28:59: Bist du nur mein erster Eindruck?
00:29:00: Das macht dich wahnsinnig sympathisch!
00:29:02: Ich sag's dir offen.
00:29:07: Ja es ist auch wirklich... Es ist einfach wirklich unglaublich toll, ob ich das Kitz in der Hand habe oder einfach mitmache.
00:29:16: Es ist egal.
00:29:17: aber man hat wirklich was Gutes getan und man hat den Natur ein Stück weit etwas zurückgegeben und es gibt einem eben halt was in dieser schlechten Welt.
00:29:28: also was eine schlechte Welt.
00:29:29: Das will ich so nicht sagen, aber mit den ganzen Krisen und allem was man hat Und das ist wirklich ne Sache.
00:29:33: wobei das kann ich jetzt tun und ich sehe noches Ergebnis
00:29:37: Ja, voll schön.
00:29:38: Wir verlinken die Rekids-Rettung.
00:29:40: Manchen Gladbach natürlich auch in den Shownoten für alle, die Lust haben mitzumachen.
00:29:45: Sehr gut!
00:29:46: Auf jeden Fall ihr könnt Helma Unterstützung gebrauchen.
00:29:49: Auf jeden fall.
00:29:50: Leute, müsst ihr eure Hintern hochkriegen und dann mithelfen?
00:29:53: Das wäre
00:29:53: toll.
00:29:53: Bist du Heimatverbunden?
00:29:56: Ist Gladbach dein Zuhause?
00:29:58: Ja.
00:30:00: Ja, das ist es.
00:30:01: also ich komme eigentlich aus Gießenkirchen meine Eltern kommen aus Fänden und mit meiner Geburt, also kurz davor sind sie nach Giesenkirchen gezogen.
00:30:13: Und meine Oma kommt aber ursprünglich aus Freden, aus Westfalen...und da habe ich dann so ein bisschen an dich gedacht, aber Biedelfeld und Fredenfeld sind doch noch einiges auseinander.
00:30:23: Das ist
00:30:24: ganz schön viel!
00:30:26: Aber letztendlich fühle ich mich in Giesenköchen- und Sasserath, wohne ich jetzt?
00:30:31: sehr, sehr wohl und freue mich total.
00:30:34: Ich hatte damals einen Pony wo ich auch viel für gearbeitet habe und das Ahrener Feld ist eigentlich mein Zuhause gewesen mit dem Pony und das hab' ich von Sasserath aus wieder gehabt weil man eben halt da zusammen finden kann.
00:30:48: also egal wo ich ausreite ich bin zu Hause oder ausgeritten bin und jetzt spazieren, gehen im Mund Das ist so mein Zuhaus.
00:30:54: Also ich bin kein Städter Für mich dieses Randgebiet, was so wirklich mein Zuhause ist.
00:31:06: Und ich freue mich wenn ich dann mal nach Gladbach oder nach Reit fahren kann und da war es erledigen kann keine Frage aber ich bin dann auch wieder gerne
00:31:14: im Feld.
00:31:15: Also eine Großstadt wie Berlin, wenn man dich da jetzt reinsetzen würde in so einer Zweizimmerwohnung in Kreuzberg?
00:31:21: Ich glaube das wäre so richtig richtig etzend für dich.
00:31:24: Ja,
00:31:25: da würde ich eingehen ja Oder man macht es halt so, man nutzt das zum Schlafen und ist immer über den Tag ganz anders.
00:31:32: Dann könnte man darüber reden aber das würde ich nicht aushalten.
00:31:36: Ich würde auch glaube ich keinen Berufsjob aushalten.
00:31:39: Ja,
00:31:40: das kann ich nicht.
00:31:43: Das ist das was sich so wahrnehme an dir, diese Bodenständigkeit und dieses Verbundensein mit der Natur.
00:31:49: Ich glaube dass sollte man auch nicht trennen.
00:31:52: Ist das etwas was deine Kinder auch mitgenommen haben?
00:31:56: Meine Kinder machen in der Tat ... meine Tochter ist noch auf der Handelsschule.
00:32:03: Mein Sohn, der ist ein Jahr weiter schultechnisch, die sind anderthalb Jahre auseinander.
00:32:07: Der hat jetzt mit der Ausbildung zum Landwirt angefangen.
00:32:11: Ja!
00:32:11: Da haben
00:32:11: wir uns gefreut, genau.
00:32:13: Bei ihm war das auch eigentlich schon immer so und wir haben gedacht wacht mal ab, dass er groß ist.
00:32:16: Ach, ist das toll.
00:32:17: Und meine
00:32:18: Tocher macht es auch?
00:32:19: Wow!
00:32:20: Ja, also nach der Handelsschule hat man so noch besucht.
00:32:23: Macht sie die Ausbildung zur Landwürttin in der Tat und dann soll es noch weiter mit dem Studium gehen?
00:32:29: Aber das ist Gehen, aber das ist halt Zukunft.
00:32:33: Das sehen wir dann wenn's wirklich so was ist.
00:32:35: Das dürfen dieselbe alles entscheiden.
00:32:36: Ja, aber es geht in die Richtung, heißt diese Naturverbundenheit, die ihr ja mit Sicherheit auch einfach mit jeder Pore lebt und fühlt... Hat er weitergegeben?
00:32:46: Ja genau.
00:32:47: Toll Ich
00:32:51: bin leider gegen tausend und eine Sache allergisch.
00:32:54: Als wirkliche Stadtkind, was auch als Kind mit Sagrotan abgesprüht wurde so ungefähr, weißt du Bescheid?
00:33:01: Deswegen bin ich auf dem Land immer ein bisschen schlecht gerade mit Pferden und Heuern so schlecht ausgehoben.
00:33:06: aber mir hat das wahnsinnig gerne mal angucken wie du so lebst.
00:33:11: Du kannst gleich kommen!
00:33:12: Ja, gedacht hab' ich mich jetzt einfach mal einladen.
00:33:14: Ja klar sehr gerne!
00:33:17: Toll!
00:33:17: Und dann quatschen wir einfach noch weiter.
00:33:19: Wir sind nämlich schon am Ende
00:33:21: angekommen.
00:33:22: Total schön!
00:33:23: Ich danke dir erst mal total für deine Eindrücke, du musst mir noch einen nächsten Gast empfehlen.
00:33:28: Ja das war auch schwierig mit der Entscheidung.
00:33:33: Ich habe mich entschieden ich hätte gerne den Erkens vom Lokalboten gehabt aber er hat keine Zeit immer ganz viel zu tun.
00:33:41: und die Ilka und da freue ich mich, dass die Ilka Breeskis das machen möchte.
00:33:48: Und sie hat... Ja, die freut sich auch total!
00:33:51: Wer ist Ilka?
00:33:52: Sag mir noch ganz kurz was ich über Ilka wissen muss.
00:33:55: Die Ilka ist eine unglaublich warmherzige Ich finde sehr lustige Personen
00:34:01: immer gut
00:34:02: ja wirklich und die viele Eindrücke im Leben hat gesammelt hat.
00:34:07: Sie hatte eine Buchhandlung Sie hat mit Kindern zusammengearbeitet, auch mit Kindern und Büchern gemeinsam.
00:34:16: Und sie ist eine sehr ehrliche Haut!
00:34:18: Sie hat sich auf der Zunge – das macht sie unglaublich sympathisch – und ja, sie sagt was sie denkt.
00:34:26: Dann freue ich mich auf Ilka und freu mich aber jetzt erstmal über all die vielen tollen Geschenke.
00:34:32: Und dass du da warst hier bei uns in der Büroküche?
00:34:34: Ja, jetzt habe ich aber nicht reingebissen!
00:34:36: Ich muss wenigstens in den Waffel
00:34:37: weisen.
00:34:37: Weiß bitte rein!
00:34:40: Bitte, bitte...
00:34:41: Das geht ja immer so schwierig
00:34:43: mit dem Papierchen.
00:34:44: Nein, nein,
00:34:45: nein.
00:34:46: Mit dem Reden und dem Essen.
00:34:47: Achso,
00:34:47: ja genau, das ist schon abschluss.
00:34:50: Prost!
00:34:50: Sehr lecker!
00:34:51: Also
00:35:00: wirklich.
00:35:01: Vielen, vielen lieben Dank.
00:35:02: Danke dir.
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